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Durch
den Verlust der Arbeitsstelle oder durch eine Scheidung
kann jeder sehr schnell in finanzielle Zwänge
geraten. Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten
bleibt man dann oft an der vorhandenen Kapitallebensversicherung hängen.
So laufen nur knapp die Hälfte aller Versicherungsverträge
bis zum vereinbarten Ende.
Um den eigenen
Verlust so gering wie möglich zu halten, sollte
die Police verkauft werden. Inzwischen gibt es dafür
einen ständig wachsenden Markt. Während man
bei einer Kündigung nur den Rückkaufswert
erhält, der sich aus der Summe der Beiträge
zuzüglich der gesetzlichen Mindestverzinsung minus
des Kostenblocks errechnet, bekommt man bei einem Verkauf
zwischen 7 und 15 Prozent mehr Geld. Der Käufer
der Versicherung, speziell das Unternehmen, führt
den Vertrag dann bis zum Ende der Laufzeit weiter.
In dieser Zeit bleibt die Absicherung für die
Hinterbliebenen im Todesfall oft bestehen. Ein weiterer
Vorteil eines Verkaufs ist, dass die Policen bei vor
2005 abgeschlossen wurden und innerhalb von 12 Jahren
beendet werden, keine Nachversteuerung fällig
wird. Bei einer Kündigung allerdings schon, da
die jahrelang eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben
bei der Steuer angegeben werden konnten.
Um eine
Lebensversicherung
verkaufen zu können, sollte diese schon
an Wert gewonnen haben. Bei vielen Unternehmen muss
der Rückkaufswert mindestens 5.000 Euro betragen
und die Restlaufzeit überschaubar sein.
Auch wenn
ein Verkauf viele Vorteile mit sich bringt, bleibt
am Ende trotzdem ein Verlust. Deshalb sollte, wenn
irgendwie möglich, die Versicherung gehalten werden.
Das wird auch von den Verbraucherschützern empfohlen. |