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Für
viele beginnt in den kommenden Wochen mit dem Sommerurlaub
wieder die schönste Zeit des Jahres. Doch damit
diese Freude nicht durch unvorhergesehene Kosten getrübt
wird, sollte neben einem ausreichenden Impfschutz auch
über eine Reiseversicherung nachgedacht werden.
Diese werden von der Versicherungsbranche und von den
Reisebüros in Hülle und Fülle angeboten.
Besonders hoch im Kurs stehen "Rundum-Sorglos-Pakete",
die sofort mit der Reisebuchung abgeschlossen werden
können. Diese beinhalten Reiserücktrittsversicherungen,
Unfallversicherungen sowie Gepäckversicherungen.
Allerdings wird davon abgeraten solche Komplett-Pakete
abzuschließen, weil viele darin enthaltene Angebote
einfach überflüssig sind.
Keinesfalls
aber sollte auf eine Auslandsreise-Krankenversicherung
verzichtet werden. Diese kann man aber separat abschließen.
Durch einen Vergleich der Anbieter lässt sich
dabei schnell eine günstige
Versicherung ermitteln.
Die Auslandsreise-Krankenversicherung ist notwendig, auch wenn innerhalb
der EU ein grundsätzlicher Versicherungsschutz
durch die gesetzlichen Krankenkassen besteht. Mit einigen
Ländern hat Deutschland zudem noch eine spezielle
Vereinbarung, aber in anderen Urlaubsländern wie
zum Beispiel Ägypten oder Thailand zahlen die
Krankenkassen gar nicht. Jedem der auf diesen Versicherungsschutz
verzichtet sollte klar sein, dass selbst in der EU
nicht alle Behandlungskosten übernommen werden.
Ein nötiger Rücktransport in die Heimat wird
von den Krankenkassen zum Beispiel überhaupt nicht
gezahlt. Und das alles kann dann schnell in die Tausende
gehen! Dabei ist dieser Schutz schon ab 6 Euro pro
Jahr für Einzelpersonen und für Familien
schon für weniger als 20 Euro zu haben.
Eine Reiserücktrittsversicherung hingegen ist nur dann sinnvoll, wenn
die Reise sehr teuer ist und lange im Voraus gebucht
wird. Diese greift dann, wenn wichtige Gründe
wie Krankheit oder Tod den Reiseantritt verhindern.
Von einer
Reisegepäckversicherung rät der Bund der Versicherten
ab, weil dem Geschädigten meistens von Seiten
der Versicherungen eine Mitschuld gegeben wird. Denn
als grob fahrlässig handelt man schon, wenn sich
quasi nicht rund um die Uhr das Gepäckstück
in den Händen befindet. Außerdem zahlt bei
Einbrüchen in Hotelzimmer oder Parkhäusern
innerhalb Europas normalerweise die Hausratversicherung.
Wer im Urlaub
nicht auf ein Auto verzichten möchte, der sollte
für Mietwagen eine Zusatzversicherung, die sogenannte
Mallorca-Police abschließen. Diese gilt dann
für ganz Europa. Denn während man mit dem
eigenen PKW durch die grüne Versicherungskarte
seiner Kfz-Versicherung im Ausland abgesichert ist,
kann es sein, dass die Versicherung bei großen
Unfällen mit dem Mietwagen nicht den vollen Schäden
übernimmt. Das liegt daran, dass die Deckungssumme
oft zu niedrig ist. Mit der Mallorca-Police ist man
dann aber ausreichend abgesichert. |