Mietverlustversicherung

MietverlustversicherungFür jeden Vermieter in Deutschland, egal ob privat oder gewerblich tätig, ist eine Mietverlustversicherung eine notwendige Absicherung. Denn wenn die Mieteinnahmen die zum Lebensunterhalt dienen plötzlich wegfallen, kann das zu großen finanziellen Engpässen führen. Längerfristige Mietausfälle können im schlimmsten Fall die private oder geschäftliche Insolvenz bedeuten und sogar den Verkauf der noch zu bezahlenden Immobilie notwendig machen.
Ist der Versicherungsfall eingetreten, dann fallen die wichtigen Mieteinnahmen weg. Die Mietverlustversicherung kommt für diese entgangenen Mieterträge auf und zahlt darüber hinaus auch noch alle anfallenden Nebenkosten. Hierzu zählt z.B. die Grundsteuer. Die Mietverlustversicherung übernimmt aber auch die Differenz zur vollen Miete im Falle einer Mietminderung die durch einen Schaden eingetreten ist. Zudem kommt sie für Schäden an der Immobilie auf, die vom Eigentümer selbst bewohnt wird. In diesem Fall werden die Kosten für eine Ersatzimmobilie erstattet. Dabei werden sowohl bei Mietausfall als auch bei Schäden an der selbstbewohnten Immobilie die Kosten so lange übernommen, bis die Schäden am Gebäude behoben sind. Jedoch maximal bis zum vertraglich festgelegten Zeitraum. Dieser ist variabel wählbar, genauso wie die abgeschlossenen Gefahrengruppen. Denn die können miteinander kombiniert oder auch einzeln vereinbart werden. Zu den versicherbaren Gefahren zählen beispielsweise Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser sowie Schäden durch Hagel und Sturm.

Diese Schäden sind in der Mietverlustversicherung ausgeschlossen

Nicht versicherbar in der Mietverlustversicherung sind Schäden, die durch höhere Gewalt entstehen. Hierzu zählen alle Schäden durch Krieg, Erdbeben oder durch ein Atomkraftwerk. Das gilt ebenso für Schäden, die durch das Eindringen von Regen oder Schnee durch nicht ordnungsgemäß geschlossene Öffnungen verursacht werden, sowie für vorsätzlich verursachte Schäden.

Das ist beim Vertragsabschluss zu beachten

Wichtig bei einem Vertragsabschluss ist, dass das Gebäude, für das eine Mietverlustversicherung abgeschlossen werden soll, detailliert im Vertrag bezeichnet werden muss. Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich zumeist an der ortsüblichen Miete und ist zudem auf Schäden von 1 Million Euro begrenzt. Der Versicherungsschutz gilt dabei in der Regel für eine Dauer von 12 Monaten und kann gegen Prämienzuschlag auf bis zu 24 Monate verlängert werden. Für die Wahl des richtigen Anbieters sollte ein unverbindlicher Versicherungscheck mit einem Versicherungsrechner im Internet durchgeführt werden.