Private Unfallversicherung

Private Unfallversicherung Rund 30 Millionen Deutsche haben sich für eine private Unfallversicherung entschieden. Schließlich kann immer und überall ein Unfall passieren, ob beim Radfahren, während des Frühjahrsputzes oder beim Ausflug mit der Familie. Dabei werden die Betroffenen nicht selten so schwer verletzt, dass sich ihr Leben für immer grundlegend ändert.
Wer dann keine private Unfallversicherung hat, kann schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Zum Beispiel dann, wenn Betreuungskosten anfallen oder die Wohnung bzw. das Auto behindertengerecht umgebaut werden muss.
Wer sich davor absichern möchte, sollte unbedingt eine private Unfallversicherung abschließen. Was diese dabei im Einzelnen kostet, hängt von den individuell vereinbarten Leistungsbausteinen sowie der Versicherungssumme ab. Ein im Internet unverbindlicher Versicherungsrechner kann hier sehr nützlich sein. Dabei ist auf jeden Fall empfehlenswert einen Versicherungsschutz für die ganze Familie zu wählen.

Die häufigsten Unfälle

Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 9 Millionen Menschen bei Unfällen zu Schaden. Dabei verletzt sich fast jeder Zehnte so schwer, dass eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erfolgen muss. Die häufigsten Unfälle ereignen sich laut Statistik mit rund 30 Prozent im Haushalt, gefolgt mit rund 25 Prozent bei der Arbeit, rund 23 Prozent bei Sport- und Freizeitaktivitäten und 18 Prozent im Straßenverkehr. Die typischen Unfälle in den eigenen vier Wänden sind dabei zum Beispiel der Sturz von der Leiter oder auf der Treppe, aber auch Verletzungen bei Wohnungsbränden sind keine Seltenheit. Wie aus der Statistik zu entnehmen ist, treten auch Sportunfälle sehr häufig auf. Hierbei sind oft Einsteiger betroffen, die ihre Kraft und Kondition überschätzen.

Der Leistungsumfang einer Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung schützt den Versicherten weltweit und das rund um die Uhr. Dieser Versicherungsschutz gilt dabei sowohl für Unfälle in der Freizeit als auch im Berufsleben. Beim Vertragsabschluss stehen mehrere Leistungen zur Auswahl, die je nach Versicherer auch unterschiedlich sein können.
Die Invaliditätsleistung ist aber in jeder privaten Unfallversicherung enthalten. Diese wird vom Versicherer als einmaliger Betrag gezahlt, wenn durch einen Unfall die geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit des Versicherten dauerhaft eingeschränkt ist. Zu den weiteren möglichen Leistungsarten zählen die Todesfallleistung, das Krankentagegeld, das Krankenhaustagegeld, das Genesungsgeld, kosmetische Operationen, die Bergungskostenübernahme, die Kurkostenbeihilfe sowie die Unfallrente. Da diese Leistungen in der Regel mit einem erheblichen Mehrbeitrag einhergehen, empfiehlt es sich hier die Kosten und den Nutzen gut abzuwägen.

Die richtige Private Unfallversicherung

Der Schutz durch eine private Unfallversicherung ist wichtig. Deshalb sollten alte wie neue Verträge genauestens geprüft werden, damit keine Lücken im Versicherungsschutz entstehen. Eine gute Unfallversicherung sollte dabei immer weltweit und 24 Stunden am Tag leisten.
Keinesfalls sollten Verträge abgeschlossen werden, die nur auf bestimmte Situationen, wie beispielsweise Unfälle beim Autofahren, beschränkt sind. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Höhe der Versicherungssumme, die bei mindestens 100.000 Euro liegen sollte. Zudem ist beim Vertragsabschluss empfehlenswert, einen Tarif mit Progression zu wählen, um bei schwerer Invalidität mehr Geld zu erhalten. Auch sollten die Leistungsausschlüsse des Versicherers geprüft werden, die in den Vertragsbedingungen aufgeführt sind. Wer zum Beispiel auf Medikamente angewiesen ist, muss wissen wie der Versicherer damit umgeht, schließlich kann die Einnahme zu Bewusstseinsstörungen führen. Sollte der Versicherer eine Leistung dafür ausschließen, so ist ein baldiger Wechsel des Anbieters ratsam. Bei der Wahl einer neuen Unfallversicherung ist ein Check mit einem Versicherungsrechner von Vorteil.